POSITVES

Kurz bemerkt

Die Ignoranz ist eine Verhaltensweise oder eine geistige Verfassung. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass eine Person etwas - möglicherweise absichtlich - nicht kennt, nicht wissen will oder nicht beachtet. Das Wort ist im Deutschen seit dem 16. Jahrhundert belegt und geht auf das lateinische Substantiv ignorantia = Unwissenheit, Dummheit bzw. das Verb ignorare = "nicht wissen", "nicht kennen" (von gnarus = kundig und dem verneinenden in) zurück.

Ignoranz ist meist das Ergebnis mangelnder Bildung. Sie wird heute im Deutschen oft als ein Vorwurf an eine Person verwendet, der Desinteresse und Unwissenheit bis hin zur Dummheit unterstellt wird. Als Gegensatz zur Toleranz gilt die Ignoranz auch als die Unfähigkeit oder den Unwillen, Nicht-Akzeptanz zu äußern.

Unter den französischen Existentialisten galt die Ignoranz als die Weigerung, sich durch das Sein betroffen zu fühlen, Wissen und Bildung wurde als Ausweg gesehen und Jean-Paul Sartre schrieb: "der Ignorant lebt seinen Tod, und indem er seine Freiheit verweigert, projiziert er sie auf die Welt, die sie ihm in Gestalt des

 

Lydia Tanabe rettet Hamsterfrau aus Mülltonne

Lydia Tanabe von SASA Japan endeckte in einer Mülltonne ein wegeworfenes Hamsterweibchen. Sie nahm es mit nach Haus. 2 Tage später am Morgen eine freudige Überraschung - 5 prächtige kleine Kerle hatten das Licht der Welt erblickt. Und wie man sieht fühlen sie sich bei Tante Lydia sehr wohl.

 

Vegetarismus auf dem Vormarsch - Fleischmarkt in der Krise
PRESSEMELDUNG VEBU VOM 27.11.2005 - Immer mehr Menschen leben vegetarisch!

Starker Trend weg vom Fleisch - Konsum um fast 15 Prozent gesunken.

HANNOVER. Wie der Vegetarier-Bund Deutschlands e.V. (VEBU) mitteilt, sinkt der Fleischkonsum weiter. So sei der Verzehr um fast 15 Prozent auf nur noch 60,7 kg / Person im Jahr gegenüber dem historischen Höchststand von 69,7 kg im Jahr 1988 gesunken. "Der Trend zum Vegetarischen hat sich in diesem Jahr weiter verstärkt. Im Außer-Haus-Verzehr gehören die vegetarischen Gerichte mit einem Plus von 8 Prozent zu den Gewinnern" hebt Thomas Schönberger vom VEBU hervor. Die Nachfrage nach Hauptgerichten mit Fleisch sei dagegen um 7,8 Prozent gesunken.

Auch die Zahl der vegetarisch lebenden Menschen wachse stetig. Bei einer aktuellen Erhebung gaben 25 Prozen der Befragten an, weniger oder kein Fleisch oder Geflügel mehr zu essen, während bereits 15 Prozent "fleischlos glücklich" sind: sie leben vegetarisch.

Schönberger: "Die aktuellen Fleischskandale stärken nur einen ohnehin vorhandenen Trend, der schon seit vielen Jahren zu beobachten ist. 1983 lebten nur 0,6 Prozen der Bevölkerung vegetarisch, d.h. bis heute hat sich ihre Zahl mehr als verzwanzigfacht."

Quelle: Vegetarier-Bund Deutschlands e.V. (VEBU) Blumenstr. 3 - 30159 Hannover - Tel. 0511 - 3 63 20 50 Fax 0511 - 3 63 20 07 info@vebu.de www.vebu.de

Der Vegetarismus ist also deutlich auf dem Vormarsch und in seinem Kielwasser auch der Veganismus, denn viele Vegetarier erkennen nach einiger Zeit, dass der Vegetarismus nur die halbe Miete zu einem ethischen Tierumgang darstellt.

Die Statistik vom letzten Jahr zeigt, dass es zwischen den Geschlechtern einen bemerkenswerten Unterschied gibt. Laut Vegetarier-Bund Deutschland bekennen sich rund 13 Prozent der weiblichen Bevölkerung zum Vegetarismus, aber nur drei Prozent der männlichen Bevölkerung. Jüngere Menschen stellen häufig aus ethischen Gründen ihre Ernährung um, bei älteren Menschen ist meist die Gesundheit der Grund für die fleischlose Ernährung.

Mit 15 Prozent (?) würde das christlich geprägte Deutschland mit seiner "Fleisch- und Wursttradition" außerordentlich gut abschneiden. Man bedenke, dass im hinduistischen Indien, in dem noch vor etwas mehr als einem halben Jahrhundert die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung aus religiöser Überzeugung Vegetarier waren, heute nur rund 19 Prozent der Inder/innen sich fleischlos ernähren.

Die intensive Aufklärung muss weitergehen und Vegetariern und Veganer, Tierschützer und Tierrechtler sollten durch die neue Statistik motiviert sein, noch härter für ihre Ziele zu arbeiten.


Bald keine Gallen-Bären mehr in China

Gefangen, verstümmelt und in winzige Käfige gesperrt und ermordet. Das Leben und Sterben vieler Bären in China, weil aus ihrer Galle ein Potenzmittel gewonnen wird. Doch das soll endlich ein Ende haben.

Die Regierung von China hat sich gegenüber Tierschutz-Organisationen und der Weltpresse verpflichtet, alle Farmen nach und nach zu schließen. Stefan Niemann war dabei, als die ersten physisch und psychisch gefolterten Braunbären befreit wurden. Auswildern kann man sie nach Jahren der Gefangenschaft natürlich nicht mehr. Sie werden den Rest ihres Lebens in Freigehegen der Organisation "Animals Asia Foundation" leben, die für sie dennoch die Freiheit bedeuten.

Bis zur Olympiade 2008 in China soll es aber im Reich der Mitte keine Bärenfarmen mehr geben.

Fazit: We do not surrender, we will succeed ...

Anti-Pelz-Kampagne in Japan - erster Domino-Stein gefallen
Leider erreichte uns diese Nachricht erst heute, weil in Japan ab dem 23. Dezember ein grosser Feiertag den anderen jagt.Am 23. Dezember ist der Geburtstag des Kaisers. Am 25. Dezember feiern die japanischen Christen das Weihnachtsfest. Gleichzeitig bereiten sich die shintoistischen und buddhistischen Japaner auf das Fest zum bevorstehenden Jahreswechsel vor, das vom 31. Dezember bis zum 8. Januar andauert.Durch den Trubel der oben beschriebenen Festtage ist diese Nachricht leider "untergegangen".
SASA Japan und A.K.T.E. geben folgende Meldung bekannt:

Das Mode-Haus Uniqlo verpflichtete sich am 11. Dezember 2005 durch eine Mail, die an alle japanischen "Tiergruppen" adressiert war, dass es den Verkauf von Echtfellbekleidung definitiv einstellen wird. Derzeit seien nur noch Restposten von Kleidungsstücken mit Biberpelzbesatz im Verkauf, die zukünftig nicht wieder produziert, bzw. nicht mehr ins Sortiment aufgernommen werden.
Das Bekleidungshaus Uniqlo ist mit 630 Filialen in allen größeren Städten Japans der Marktführer in der Textilbranche. Uniqlo besitzt in China, England und ab diesem Jahr auch in den USA Filialen.Ausschlaggebend für die Entscheidung von Uniqlo waren die gezielten und permanenten Proteste der japanischen "Tiergruppen". In der Anti-Pelz-Kampagne hatten sich besonders Animal Help und ARC engagiert.Es bleibt zu hoffen, dass weitere Domino-Steine fallen werden, dass nach und nach auch andere japanische Bekleidungshäuser dem Beispiel von Uniqlo folgen werden.
Mit den besten Grüßen ... yoroshiku onegai itashimasu ...
SASA / A.K.T.E. - Redaktion / Lydia Tanabe, Stefan Bernhard Eck / 11. 01. 2006
Weitere Infos über die "Tier-Bewegung" in Japan
www.tierrechteportal.de oder www.sasajapan.org oder http://sic.or.tp


Baldiges Ende der EU-Lebendtierexporte

Die Europäische Union kommt den Forderungen von Tierschützern nach einem Ende von Ausfuhrerstattungen für lebende Rinder entgegen. Die EU-Kommission kündigte am Freitag in Brüssel an, dass ein entsprechender Beschluss von diesem Samstag an gelten wird. Eine Ausnahme sind Subventionen für den Export von Zuchtrindern.

Amur-Ragion: Tiger-Zahl bleibt stabil

Die Zahl der Amur-Tiger ist stabil geblieben. Die Experten gehen nun von mindestens 431 bis maximal 529 Tieren aus, die noch in freier Wildbahn auf rund 160.000 Quadratkilometer Waldfläche leben, inklusive etwa 97 bis 112 Jungtieren. Bei der letzten Zählung Mitte der neunziger Jahre konnten insgesamt rund 450 Tiere nachgewiesen werden.. Für den WWF, der sich neben anderen Organisationen finanziell und konzeptionell an dem Tiger-Zensus beteiligte, ist das Ergebnis eine Bestätigung für seine jahrelangen Bemühungen um diese durch Wilderei und Lebensraumzerstörung sehr selten gewordenen Tiere.

Bush darf nicht bohren

US-Präsident George W. Bush hat durch die eigene Partei eine Niederlage erlitten. Seine Pläne für Ölbohrungen in Naturschutzgebieten wurden aus dem Haushaltsentwurf gestrichen.US-Präsident George W. Bush ist mit seinem umstrittenen Vorhaben vorerst gescheitert, ein Naturschutzgebiet in Alaska für Ölbohrungen zu öffnen. Republikanische Führer im US-Repräsentantenhaus strichen die Pläne am Mittwochabend aus dem Haushaltsentwurf. Sie wollten so verhindern, dass der ganze Haushalt bei der Abstimmung am Donnerstag durchfällt.

Zoll schützt Schlangen und Co.

Neuer Internet-Service für Touristen zum Artenschutz Artenschutz im Urlaub - unter diesem Motto steht das neue Informationsangebot von Zollverwaltung und Bundesamt für Naturschutz. Unterhttp://www.artenschutz-online.de können sich Touristen künftig präzise und stets aktuell über geschützte Tiere und Pflanzen oder daraus hergestellte Produkte informieren. Weltweit sind etwa 8.000 Tier-und 40.000 Pflanzenarten gefährdet oder unmittelbar von Ausrottung bedroht. Ein Grund hierfür ist auch der starke Zuwachs im Ferntourismus. (...)Durch die Nutzung des Internets wird es möglich, sich vor Reiseantritt, insbesondere aber auch im Urlaubsland selbst umfassend und schnell über die internationalen artenschutzrechtlichen Bestimmungen zu einer bestimmten Tier-oder Pflanzenart zu informieren. Neben Fotos von lebenden Tieren und Pflanzen enthält die Datenbank auch Abbildungen von üblicherweise zum Beispiel auf Märkten angeboten werden.

Hunde-Hetzjagd in Großbrittanien ab 2005 verboten

: In Großbritannien ist uns in diesem Jahr ein historischer Sieg gelungen. Die grausame Hetzjagd mit Hunden hat nun endlich ein Ende. Das Verbot wurde vom Britischen Parlament im November
beschlossen und soll im Februar 2005 in Kraft treten.

Hurra! Schon wieder ein Schlachthof geschlossen!

Dank dem rückläufigen Fleischkonsum stossen wir bei unseren Recherchen immer häufiger auf stillgelegte Schweinefabriken. Laufend werden auch Schlachthöfe geschlossen. Auf Ende November 1998 wird nun auch ein Schlachthof in Madiswil BE mit 58 Angestellten geschlossen.Infolge des rückläufigen Fleischkonsums werden jedes Jahr allein in der Schweiz zehntausende (!) von Schweinen weniger tierquälerisch gehalten.(vgt Schweiz)

Maus nimmt Rache
Gequältes Nagetier zündet Haus seines Peinigers an
SAN FRANCISCO dpa/taz Es gibt also doch noch Gerechtigkeit, wenn auch nur bedingt: Eine Maus, die von einem Hausbesitzer im US-Staat New Mexico in einen Haufen brennender Blätter geworfen wurde, hat sich an dem bösen Mann gerächt. Das arme Mäuschen habe Feuer gefangen, sei zu dem Haus zurückgelaufen und habe es in Brand gesteckt, sagte Feuerwehr-Chef Juan Chavez am Sonntag der US-Zeitung Clovis News Journal. Das Gebäude in der Ortschaft Fort Sumner brannte bis auf die Grundmauern ab. Der 81-jährige Tierquäler kam unverletzt davon. Er habe schon länger ein Mäuseproblem gehabt und einige Fallen aufgestellt, gab der jetzt obdachlose Mann an. "Ich habe schon viele Hausbrände gesehen, aber noch keinen so ungewöhnlichen wie diesen", sagte Feuerwehrmann Jim Lyssy. Die kleine Maus selbst hat das Feuer wahrscheinlich nicht überlebt.(
taz vom 10.1.2006, S. 20, 30 Z. (TAZ-Bericht)

Veggies auf dem Siegertreppchen
Dass bei beiden Rennen zwei Veganer und ein Vegetarier auf (und neben) dem Treppchen standen, verführte Organisator Eric Haus dann doch zu einer Bemerkung über den Zusammenhang von Leistung und Ernährung... Und das im Angesicht der leckeren Schnittchen... Danke, Eric!
Wir werden im nächsten Jahr mithelfen und dafür sorgen, dass jeder probieren kann, wie gudd fleischlos schmackt und mit dazu beiträgt das Leid von Tieren zu mildern und die Umwelt zu schonen - und keine Leistungseinbußen verursacht.
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DAS WUNDER VON SESLAVZI

Seslavzi/Sofia war das größte Tötungslager für
Strassentiere in Bulgarien. Am Donnerstag, dem 7. Septermber um 8:45 Uhr, 15
Minuten vor dem Beginn der geplanten, routinemäßen Euthanasien, ist es uns
gelungen, die Tötungen noch während eines Gesprächs mit Dr. Naidenov, dem
Direktor des städtischen Unternehmens Ecoravnovesie, dem das Lager unterstellt ist, zu stoppen.

Das Glück kommt meistens vom Himmel, in diesem Fall
aber eher von Brüssel. Dr. Ingo Friedrich, der Vizepräsident des
Europäischen Parlamentes, hat unsere Arbeit mit seinem Brief vom 22. August
kräftig unterstützt. Dort heißt es unmissverständlich: "Bulgarien braucht
als zukünftiges Mitglied der Europäischen Gemeinschaft ein Tierschutzgesetz,
das mit den Forderungen der WHO und den ethischen Standards der EU
übereinstimmt. Ein Tierschutzgesetz in Bulgarien ist wichtig und ein
entsprechender Entwurf, der den europäischen Maßstäben und Werten gerecht
wird, sollte noch vor dem Beitritt Bulgariens zur Europäischen Union
verabschiedet und umgesetzt werden."

 

 

Spanisches Gericht hat das traditionelle «Entenwerfen» in der Stadt Sagunt verboten

Der oberste Gerichtshof der Region Valencia begründete das Verbot nach Presseberichten vom Freitag damit, dass die Tiere bei der Hetzjagd oftmals verletzt worden seien, weil die Teilnehmer mit aller Gewalt an den hilflosen Tieren zerrten. Zuweilen seien die Zuchttiere ertrunken, da sie weder fliegen noch schwimmen konnten.Die Regionalregierung hatte das Fest bereits im vergangenen Jahr verboten, die städtischen Behörden setzten sich jedoch darüber hinweg. Die Tierschützer äußerten die Hoffnung, dass das Gerichtsurteil dem Brauch nun definitiv ein Ende setzten werde.

Japan: Vorerst keine Jagd mehr auf Buckelwale

Nach internationaler Kritik bläst Japan die Jags auf Buckelwale vor der Antarktis ab
Japan beugt sich dem internationalem Druck und stellt vorerst das Jagen auf die immer noch vom Aussterben bedrohten Buckelwale ein und begründete dies mit dem Hinweis auf die derzeitigen Verhandlungen mit der Internationalen Walfangkommission

 

 

Hessen verbietet gefährliche Tiere in Privathaushalten

In Hessen hat man sich für ein Verbot der Haltung bestimmter gefährlicher Tiere in Privathaushalten entschieden.

 


Käfigverbot für Kaninchen

Österreich ist das erste Land weltweit, das ein Käfigverbot für Kaninchen zur Fleischgewinnung ab 1. 1. 2012 ausgesprochen hat.